Räucherkammern
Die Konstruktion der Räucherkammern wird in Form von Modulen gelöst. Durch die Zusammensetzung einzelner Module kann man eine Einrichtung der gewünschten Kapazität, die dem Bedarf des Nutzers entspricht, herstellen.
Die Grundausstattung von Räucherkammern:
- Mikroprozessorssteuerungssystem
- Psychrometrische Feuchtigkeitsmessung
- Erwärmungssystem im Temperaturbereich 0 - 100°C
- Reinigungssystem
- Befeuchtungssystem
- Zirkulationssystem
- Rauchzufuhrsystem
- Frischluftzufuhrsystem
- Lüftungssystem
- Rauchentwickler
Das Mikroprozessorssteuerungssystem steuert den technologischen Prozess der
Wärmebehandlung des Produktes durch ein vorgewähltes Programm. Es steuert und
regelt den Rauchentwickler, das Reinigungssystem in der Kammer und den Lauf der
Ventilatoren. Es überwacht die Feuchtigkeit und Temperatur in der Kammer, die
Temperatur im Produktkern und die Temperatur im Rauchentwickler. Auf dem
Bildschirm werden Feuchtigkeit und Temperatur in der Kammer, Temperatur im
Produktkern, aktuelle Zeit, Programm- und Prozessschrittnummer dargestellt.
Diese Angaben kann man auch durch den Computer, Drucker und Schreiber
feststellen. Es ist auch möglich, diese Angaben zu speichern. Das
Mikroprozessorssteuerungssystem ermöglicht die Speicherung von bis zu 99
Programmen, wobei jedes Programm bis zu 20 Schritte beinhalten kann. Die
Programme, die durch einen Stromausfall unterbrochen wurden, setzen nach der
Spannungserneuerung wieder an der gleichen Stelle fort.
Die psychrometrische Feuchtigkeitsmessung - die Feuchtigkeit in der
Räucherkammer wird auf der Grundlage der durch das „trockene“ Thermometer
gemessenen Temperatur und der durch das „nasse“ Thermometer vom
Mikroprozessorssteuerungssystem gemessenen Temperatur berechnet.
Wählbare Erwärmungssysteme der Räucherkammern:
- Elektroerwärmungssystem
- Dampferwärmungssystem
- Gaserwärmungssystem
Das Reinigungssystem wird durch das Mikroprozessor-Steuerungssystem gesteuert,
das die Reinigung des Inneren der Räucherkammer ermöglicht.
Das Befeuchtungssystem wird durch das Mikroprozessor-Steuerungssystem gesteuert,
und zwar im Zusammenhang mit dem gemessenen Feuchtigkeitswert in der
Räucherkammer. Durch die Befeuchtung mit Wasser kann hier eine maximale
Feuchtigkeit von 92% erreicht werden. Das Wasser wird durch Düsen im Inneren der
Kammer versprüht, um die Heizflächen zu treffen. Es kommt damit zur fast
vollkommenen Verdampfung des Wassers.
Das Zirkulationssystem ermöglicht durch Umlaufgebläse eine gleichmäßige Strömung
der Luft, des Luft-Rauch-Gemisches oder des Dampfes und damit auch eine
gleichmäßige Verteilung der Temperatur in der Räucherkammer. Bestandteile des
Zirkulationssystems sind auch das System der Rauch- und Frischluftzufuhr sowie
das Lüftungssystem.
Das Rauchzufuhrsystem besteht aus einer Verbindungsrohrleitung vom
Rauchentwickler zur Räucherkammer und aus einer Absperrklappe.
Das Frischluftzufuhrsystem beinhaltet eine Frischluftzufuhrklappe.
Das Lüftungssystem besteht aus einer Absperrklappe, einem Abzugsventilator und
einem Schornstein.
Der Rauchentwickler ist ein untrennbarer Teil der Räucherkammern. Zur Verfügung
stehen zwei Typen von Rauchentwicklern, in Anhängigkeit von der erforderlichen
Rauchmenge.
Wählbare Ergänzungsteile zu den Räucherkammern:
- Kühlung (für die Möglichkeit der Räucherung durch den kalten Rauch)
- Dusche
- Katalysator
- Räucherwagen
- Räucherstöcke
Wählbare Konstruktionsausführung der Räucherkammern:
- Standardausführung
- Durchgängige Ausführung
- Zweireihige Ausführung
Die Standardausführung ermöglicht eine Rangierung der Räucherwagen
hintereinander längs der Räucherkammer.
Die durchgängige Ausführung unterscheidet sich von der Standartausführung durch
eine weitere Tür, die zum Ausfahren der Räucherwagen aus der Räucherkammer dient.
Der Höchstpunkt des Kammerbodens befindet sich in der Mitte, die Bodenneigung
ist in Richtung zur Tür.
Die zweireihige Ausführung ermöglicht die Rangierung der Räucherwagen in zwei
Reihen nebeneinander längs der Räucherkammer.
Wählbare Ausführung des Türöffnens in den Räucherkammern:
- linke Ausführung
- rechte Ausführung


KWU 1

KWU 2

KWU 3

KWU 4
| Räucherkammern | KWM M | KWU 1 | KWU 2 | KWU 3 | KWU 4 |
| 1. Breite a / (mm) | 1 200 | 1 620 | 1 620 | 1 620 | 1 620 |
| 2. Breite b / (mm) | 460 | 460 | 460 | 460 | 460 |
| 3. Breite c / (mm) | 1 660 | 2 080 | 2 080 | 2 080 | 2 080 |
| 4. Tiefe d / (mm) | 1 310 | 1 330 | 2 395 | 3 470 | 4 540 |
| 5. Tiefe e / (mm) | – | 1 720 | – | – | – |
| 6. Höhe f / (mm) | 2 850 | 3 320 | 3 320 | 3 720 | 3 720 |
| 7. Höhe g / (mm) | 2 200 | 2 640 | 2 640 | 2 640 | 2 640 |
| 8. Gewicht / (kg) | 700 | 1 380 | 1 900 | 2 400 | 3 100 |
| 9. A Leistungsaufnahme der Räucherkammern (kW) |
27 | 27 | 54 | 81 | 108 |
| 10. B Leistungsaufnahme der Kochkammern / (kW) |
26 | 26 | 52 | 78 | 104 |
| 11. Produkte / (kg/8 h) | 460 – 600 | 600 – 800 | 1 200 – 1 600 | 1 800 – 2 400 | 2 400 – 3 200 |
| 12. Anzahl der Räucherwagen | 1 | 1 | 2 | 3 | 4 |
| 13. Größe der Räucherwagen | 0,75 x 1 x 1,7 | 1,0 x 1,0 x 2,0 | 1,0 x 1,0 x 2,0 | 1,0 x 1,0 x 2,0 | 1,0 x 1,0 x 2,0 |
